Meine 31 Tage Yoga Challenge mit Mady Morrison
Yoga? Nur was für ältere Damen. Und Sport ist das sowieso nicht, da muss man sich ja kaum anstrengen. Und doch schwören immer mehr Freunde und Bekannte auf Yoga. Ist vielleicht doch was dran?
Irgendwann kam also doch die Zeit, wo ich ein wenig mein Leben überdachte. Die unglaubliche Geschwindigkeit, mit der die Tage und Wochen vergehen, vor allem im Leben mit Kindern. Und ich wollte bewusster leben, die Zeit mehr genießen, achtsamer sein.
Und wer weiß, vielleicht ist Yoga genau das, was hier helfen kann? So ungefähr kreisten meine Gedanken und ich beschloss halbwegs spontan, eine Yoga Challenge mit Mady Morrison zu starten. 31 Tage jeden Tag eine Einheit mit der sympathischen Mady – das kann ja nicht so schwer sein, oder? Und danach sollte man doch auch irgendwie wissen, ob Yoga hilft oder nicht, oder? Und zu verlieren gibt es auch nichts außer eventuell ein paar Minuten am Tag.
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Die 31 Tage Yoga Challenge
Wenn man sich ein wenig mit YouTubern in Sachen Yoga beschäftigt, kommt man zwangsläufig irgendwann bei Mady Morrison vorbei. Nach etwas Recherche bin ich darauf gestoßen, dass sie regelmäßig Challenges anbietet, was genau nach meinem Geschmack ist. Die Videosequenzen haben eine Dauer von 10 – 35 Minuten, sind also locker integrierbar, wenn man sich dahinter klemmt.
Man kann sich also anmelden (jederzeit) und erhält den „Trainingsplan“. In meinem Fall war das die Reconnect Challenge. Wirklich mega cool, denn man kann einfach in der Datei auf den passenden Tag klicken und man springt direkt ab zu YouTube und dem entsprechenden Video – einfacher geht es wirklich nicht!
Und zudem konnte man wohl auch als Yoga Anfänger hier direkt mitmachen. Mal sehen 🙂
Let’s get started
Die Videos sind absolut geeignet für Anfänger. Unter der Woche meist kürzere Sequenzen, am Wochenende dafür längere Einheiten. Viel dehnen, stretchen, verrenken, mit Mady Morrison macht das Ganze einfach richtig Spaß. Ihre Stimme ist angenehm, die Übungen toll erklärt, sodass man nach kurzer Zeit auch mitmachen kann, wenn man gerade nicht auf den Bildschirm schaut und meist ist eine Schlussentspannung mit integriert. Wirklich Zeit für sich selbst mit dem Versuch, das Gedankenkarrusell nach und nach abzustellen und sich rein auf den Moment und sich selbst zu besinnen.
Auch wenn man sicher nicht alle Bewegungen so durchführen kann, wie Mady sie vormacht, kann man dennoch gut mitmachen und sie betont ganz oft, dass es auch okay ist, an die Grenzen seines Körpers zu stoßen und sie dankbar anzunehmen. Das vermittelt direkt ein gutes Gefühl. Außerdem ist genau das die Einstellung, um die es beim Yoga geht. Du selbst zählst und Deine Yoga Praxis. Egal, ob Du bei der Vorbeuge mit der ganzen Hand unten ankommst oder eben gar nicht. Hauptsache Du nimmst Dir die Zeit für Dich.


Was auch richtig schön ist, die Einheiten enden oft damit, dass man die Mundwinkel nach oben ziehen und sich selbst danken soll. Das stimmt einfach automatisch positiv und man nimmt wirklich ein gutes Gefühl mit in den Tag 🙂
Was hat sich verändert?
Ich merke richtig, wie ich entspannter bin. Natürlich sprechen wir hier nach 4 Wochen nicht von einer 180 Grad Wende. Aber dennoch hat sich etwas verändert. Wenn man die Yoga Einheiten direkt nach dem Aufstehen ausüben kann, denke ich, dass man tatsächlich seinen ganzen Tag positiv beeinflussen kann. Ich denke mehr über mein eigenes Wohlbefinden nach und bin insgesamt einfach ruhiger und geerdeter.
Total spannend ist auch, dass man schon nach wenigen Einheiten viele Asanas kennt. Nicht dass man sie bis zur Perfektion ausführen kann, aber man weiß einfach was dran ist und bekommt auch ein Gefühl für Madys Abläufe und Flows. Das führt dazu, dass man ab und an nicht mal mehr hinschauen muss, wenn sie etwas ansagt und es insgesamt einfach runder läuft.
Und ich habe bemerkt, dass sich meine Atmung verändert hat. Sie scheint tiefer und ruhiger zu sein und gefühlt kann ich viel tiefer einatmen wenn ich mich darauf konzentriere.
Um die eigene Beweglichkeit nachhaltig zu verbessern braucht es allerdings eine etwas längere Zeit – zumindest bei mir.
Wie geht es weiter?
Tatsächlich ist meine Reconnect Challenge nun schon eine Weile her. Ich bin Mitte Juni 2025 damit gestartet. Dennoch habe ich weiterhin täglich meine Mady Einheit durchgezogen, weil es mir einfach guttut. Ich freue mich darauf, manchmal muss ich mich aber auch etwas mehr motivieren. Aber dennoch, ich habe es täglich weiter gemacht. Erst war ich etwas ratlos, welche der vielen Workouts ich denn aussuchen sollte aber Mady Morrison bietet glücklicherweise auch Monatspläne an und an denen hangel ich mich entlang. Wenn mir die Einheiten von der Dauer nicht zusagen, tausche ich durch, ansonsten bietet der Plan ein tolles Grundgerüst.
Außerdem bin ich auf der Suche nach einem Präsenzkurs, denn leider kann Mady aus der Ferne meine Haltungen nicht korrigieren. Ich habe mir schon mehrere Kurse angesehen, die mir allerdings mal mehr mal weniger gefallen haben, denn tatsächlich muss die Chemie zwischen Yogalehrer und Schüler auch irgendwie stimmen 🙂 Falls Ihr also auch auf der Suche seid, schnuppert erst mal in verschiedene Angebote rein, bevor Ihr Euch entscheidet.
Falls jemand hier aus der Gegend kommt, kann ich Euch nach ein paar Mady Einheiten die Sportscheune Eulenhof ans Herz legen. Eine tolle Yogaeinheit, freundliche Menschen und eine herzliche Atmosphäre, so habe ich es dort erlebt. Ich werde definitiv öfter kommen 🙂
Tipps und Tricks
Damit der Spaß nicht direkt am Anfang wieder zu Ende ist, schafft Euch eine gute Matte an. Wenn Ihr bereits eine rutschfeste Matte aus anderen Sportarten habt, ist diese sicherlich auch gut. Ansonsten kann ich Euch diese Matte hier empfehlen. Da ist sogar ein Yogablock dabei, den man hin und wieder gut gebrauchen kann.
Ich habe mir zudem noch ein rutschfestes Handtuch bestellt. Das ist waschbar und natürlich super praktisch für unterwegs, denn im Urlaubsflieger oder beim Businesstrip möchte man ja nicht wirklich seine Yogamatte mit sich rumtragen. Außerdem habe ich es eigentlich immer auf meiner Matte drauf – doppelt gemoppelt aber dann bleibt die wenigstens sauber 🙂 Und man kann es auf fremde Matten in Studios oder Kursen legen.

Wer sich noch für meine Klamotten interessiert, ich sportle eigentlich immer in Leggins, z.B. diese günstige Variante hier. Beim Yoga finde ich außerdem eng anliegende Tops am besten, weil diese nicht hochrutschen und damit den ganzen Oberkörper freilegen, sondern schön an Ort und Stelle bleiben 🙂 Hier kann ich z.B. diese empfehlen.
Was übrigens auch hilft, sind Yoga-Buddies 🙂 Meine Jungs machen seit einiger Zeit ebenfalls Kinderyoga mit dem Yoga Panda und es macht ihnen richtig Spaß. Falls Ihr also auch Eure noch recht kleinen Kinder ranführen möchtet, hier macht es richtig Laune.


Yoga Stil von Mady
Der Vollständigkeit halber noch ein paar Sätze zu dem Yoga Stil, den Mady praktiziert. Hauptsächlich findet man bei Ihr Vinyasa Flow Yoga Einheiten. Ich habe mir zu Beginn zugegebenermaßen wenig Gedanken darüber gemacht, aber irgendwann möchte man ja dann doch wissen, was es hier für Unterschiede gibt.
Vinyasa Yoga zeichnet sich durch fließende Bewegungen aus. Man gleitet also von einer Haltung in die andere, ohne lange Unterbrechungen und auch ohne die einzelnen Asanas besonders lange zu halten. Dadurch ist es sehr dynamisch und fließend und bringt Atem und Bewegung stets in Einklang. Mady sagt immer an, ob eine Bewegung mit der Ein- oder Ausatmung gemacht werden soll. Die Einheiten sind mal mehr, mal weniger kraftvoll, je nachdem, worauf man eben gerade Lust hat.
Zum Vergleich, Hatha Yoga ist beispielsweise eher langsamer, und fokussiert auf Atmung, Entspannung und Körperhaltung. Yin Yoga ist sehr langsam und die Haltungen werden lange gehalten. Außerdem gibt es noch viele andere Yoga Stile. Hier muss man einfach mal probieren, was einem am besten gefällt, bzw. auch mal schauen, was wo angeboten wird 🙂

Fazit
Yoga kann viel mehr sein als Sport. Nämlich eine Lebenseinstellung. Achtsamkeit, Innere Ruhe, Zufriedenheit, Balance, Umgang mit der Umwelt und den Mitmenschen, Ernährung, es verstecken sich viele tiefere Dimensionen dahinter. Je nachdem wie offen man ist und wie tief man einsteigen möchte, kann man mit Yoga einfach nur beweglicher werden oder seine gesamte Lebenseinstellung verändern.
Ich persönlich möchte weiter dabei bleiben und mir täglich diese Zeit nehmen, denn ich nehme auch wahr, dass sich neben meinem entspannteren Alltag meine eigene Haltung zu mir selbst gewandelt hat. Ich nehme Euch natürlich mit und berichte, wie sich das Ganze langfristig gestaltet hat 🙂
PS: Übrigens, was neben der Yoga Praxis Deine Haltung zu Dir selbst stärken kann, sind positive Affirmationen. Lies hier mehr darüber 🙂
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